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Frühling im Naturreservat March-Auen

Frühling im Naturreservat March-Auen

Sobald die Temperaturen die 20°C-Marke erreicht haben, tummeln sich die Menschen in den Marchauen um Biber, Rotbauchunken, Konikpferde aber vor allem um die Ruhe der Au zu genießen und dem Alltagsstress zu entkommen. Gerade jetzt, wo im ganzen Land eine Ausgangssperre gilt, wünscht man sich doch durch die Au zu spazieren und die ganzen Sorgen rund um das Coronavirus zu vergessen. Jedoch muss dieses „Seelenbaumeln“ und „Frischluftatmen“ noch warten, denn aufgrund der Situation sollten sich nicht zu viele Menschen auf den beliebten Wanderwegen in der Au befinden. Aber einen Vorteil hat die ganze Sache, denn nun haben die Störche genug Ruhe, um zu brüten, und hoffentlich können wir dann Mitte Mai/Anfang Juni die Jungstörche wieder bestaunen.

Exakt zwischen Aschach und Neuhaus

Exakt zwischen Aschach und Neuhaus

Aus Dankbarkeit ob der glücklichen Rettung aus dem Donaustrom stiftete der schiffbrüchige Schiffsmeister Johann Georg Fischer mit Beständen des aufgelassenen Klosters Pupping im Jahr 1802 das Schifferdenkmal „Halbe Meile“, das fortan am Ort der wundersamen Rettung an einer Felswand befestigt jenen Schiffsleuten, die ihr Gebet an die Kreuzigungsgruppe richteten, eine sichere Fahrt gewähren sollte.

Friedhof der Namenlosen

Friedhof der Namenlosen

Wer sich in den äußersten Winkel des 11. Wiener Gemeindebezirks nahe Schwechat begibt, der entdeckt hinter den Anlagen des Alberner Hafens einen verborgenen Ort mit einer einzigartigen Geschichte. Wie im Dornröschenschlaf, zwischen Vergessen und leisem Gedenken, liegt da nur einen Steinwurf von der Donau entfernt bei Stromkilometer 1918 ein winziger Friedhof. Angelegt auf einer kleinen Lichtung, wirkt die besondere Ruhestätte den Blicken der Wienerinnen und Wiener heute fast ebenso entrückt wie dem kollektiven Gedächtnis der Stadt.

Eine Nase in der Wachau

Eine Nase in der Wachau

Für Mutige ein außergewöhnlicher Aussichtspunkt, für Rastende ein skurriler Schattenspender, durchbricht die Betonnase der Künstlergruppe Gelatin frech den harmonischen Verlauf der Wachauer Uferlandschaft oberhalb von Rührsdorf und lädt ein zum Verweilen, Knipsen und Staunen.

Ich muss einfach draußen sein

Ich muss einfach draußen sein

Kaum ein Mitarbeiter ist so eng mit der Seele der Donau verbunden wie er. Seit 1977 ist Josef Satzl – schon in den Vorgängerorganisationen und ab 2005 bei viadonau – als Schiffskapitän aktiv. Ein erfüllender Arbeitstag braucht für den 64-jährigen Niederösterreicher nur eins: draußen sein am Strom.