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Ich muss einfach draußen sein

Ich muss einfach draußen sein

Kaum ein Mitarbeiter ist so eng mit der Seele der Donau verbunden wie er. Seit 1977 ist Josef Satzl – schon in den Vorgängerorganisationen und ab 2005 bei viadonau – als Schiffskapitän aktiv. Ein erfüllender Arbeitstag braucht für den 64-jährigen Niederösterreicher nur eins: draußen sein am Strom.

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MS Negrelli - Aus dem Leben eines Donauveteranen

MS Negrelli - Aus dem Leben eines Donauveteranen

1966 im Auftrag des Bundesstrombauamts in der ÖSWAG-Linz gebaut, bestanden die ersten Jahrzehnte für das schwimmende Lastentier aus harter Arbeit im Buhnen- und Uferbau. Ausgerüstet mit einem elektrischen Kran und einer Steintransportschute, entleerte und transportierte das 64 Meter lange und 10 Meter breite Schiff sogenannte Steinkübel. Kran und Schute sollten im Laufe der Zeit verschwinden, stattdessen wurden neue Einsatzzwecke erschlossen.

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Wo Redundanz sinnvoll ist

Wo Redundanz sinnvoll ist

Eine der vielfältigen Aufgaben von viadonau ist die Erhebung und Bereitstellung von hydrologischen Messdaten wie zum Beispiel Wasserstand oder Wassertemperatur an Donau, March und Thaya. viadonau stellt für diese Gewässer den offiziellen staatlichen hydrografischen Dienst dar und fungiert dabei quasi als „zehntes Bundesland“. Zur Erfüllung dieses gesetzlichen Auftrags betreibt der Fachbereich Hydrologie ein Messnetz mit mehr als 70 vollautomatischen Pegelstellen entsprechend des Stands der Technik entlang der drei Gewässer.

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bee-odiversity – viadonau und der Schutz der Bienen

bee-odiversity – viadonau und der Schutz der Bienen

Egal ob Supermarkt oder Autohaus, Museum oder Baustoffhändler – die Liste werbewirksamer Bieneninitiativen in Österreich ist lang. Und die Diskussion über ein EU-weites Verbot bienenschädlicher Spritzmittel längst in aller Munde. Warum sind Bienen jetzt auch bei viadonau ein Thema? Weil wir mit unserer Arbeit auch ökologische Ziele verfolgen und uns für mehr Biodiversität einsetzen wollen. Und weil wir rund 650 Hektar Wiesen und rund 700 Hektar Wald an der Donau verwalten und daher wirklich etwas tun können!

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Frühling in der Au: Vom Schneeglöckchen zur Schwarzpappel

Frühling in der Au: Vom Schneeglöckchen zur Schwarzpappel

Ohne Wasser keine Au. Der Auwald wird maßgeblich von schwankenden Wasserständen der Oberflächengewässer und Grundwässer beeinflusst und kann in zwei Typen unterschieden werden: Die Weiche Au und die Harte Au. Diese Bezeichnungen stammen von den Baumarten, die die verschiedenen Zonen einer Au besiedeln: In der Weichen Au kommen Weichholzarten, wie Weiden, Pappeln und Erlen, vor. Sie ist der jüngste Teil in der Entwicklung des Auwaldes. Die Verjüngung findet meist auf angelandetem Rohboden direkt am Rande des Gewässers statt. Dieser Bereich kann jährlich mehrmals überschwemmt werden. In der Harten Au wachsen Hartholzbäume, typisch sind: Eiche, Ahorn, Esche und Linde. Sie ist meist in etwas höher gelegenen oder vom Wasser weiter entfernten Bereichen anzutreffen. Überschwemmungen sind hier wesentlich seltener. Hier wachsen Frühjahrsgeophyten wie Schneeglöckchen und Co. am liebsten.

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