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Frühling in der Au: Vom Schneeglöckchen zur Schwarzpappel

Ohne Wasser keine Au. Der Auwald wird maßgeblich von schwankenden Wasserständen der Oberflächengewässer und Grundwässer beeinflusst und kann in zwei Typen unterschieden werden: Die Weiche Au und die Harte Au. Diese Bezeichnungen stammen von den Baumarten, die die verschiedenen Zonen einer Au besiedeln: In der Weichen Au kommen Weichholzarten, wie Weiden, Pappeln und Erlen, vor. Sie ist der jüngste Teil in der Entwicklung des Auwaldes. Die Verjüngung findet meist auf angelandetem Rohboden direkt am Rande des Gewässers statt. Dieser Bereich kann jährlich mehrmals überschwemmt werden. In der Harten Au wachsen Hartholzbäume, typisch sind: Eiche, Ahorn, Esche und Linde. Sie ist meist in etwas höher gelegenen oder vom Wasser weiter entfernten Bereichen anzutreffen. Überschwemmungen sind hier wesentlich seltener. Hier wachsen Frühjahrsgeophyten wie Schneeglöckchen und Co. am liebsten.

The big picture: Das viadonau Naturraum-Managementsystem

Seit 2017 werden die viadonau Umweltleistungen im Naturraum-Managementsystem des Unternehmens gebündelt: Jede einzelne Maßnahme wird im Vorhinein auf ihre Wirksamkeit geprüft. Nach Umsetzung wird bewertet, ob die Ziele auch erreicht wurden und die finanziellen Mittel für jedes einzelne Projekt dokumentiert. Im jährlich stattfindenden steering commitee wird dann die Ausrichtung der für den Naturraum besonders wichtigen Unternehmenstätigkeiten für die Folgejahre gesteuert. Das Ziel ist, Ressourcen auf solche Projekt zu fokussieren, die den größten Nutzen für den Lebensraum Donau haben.

Makrozoobenthos – das unscheinbare Leben am Gewässergrund

Der Grund von Gewässern ist wohl für die meisten Menschen ein rätselhaftes und vor allem unzugängliches Gefilde. Doch es findet sich hier ein Lebensraum für außergewöhnliche Tierarten, die aufgrund ihrer Lebensweise nur mit speziellen Methoden erforscht werden können. Die verschiedenartige Lebewelt der Gewässersohle wird unter dem Begriff Makrozoobenthos zusammengefasst.

Fischwelt Donau – ein kleines ABC der Donaufische

Die Donau, ein Fluss, der so viele Länder und Lebensräume verbindet wie kein anderer, bietet als vielfältiges Ökosystem nicht nur Vögeln, Säugetieren, Amphibien, Reptilien und wassergebundenen Insekten ein zu Hause, sondern vor allem auch einem breiten Artenspektrum an Fischen.

Ein Donautag im Juni

An einem der heißesten Tage des Jahres wurde die lebenswichtige Bedeutung der Donau für Pflanzen, Tiere und Menschen inmitten der hitzeflimmernden Großstadt zelebriert. Der heurige Danube Day fand passenderweise in – zumindest der bronzenen – Gesellschaft von Johann Strauß statt, der mit seinem Donauwalzer „An der schönen blauen Donau“ vor genau 150 Jahren dem Fluss der Flüsse in Europa ein musikalisches Denkmal setzte. Sein eigenes, das berühmte vergoldete Bronzestandbild im Wiener Stadtpark, verlieh dem diesjährigen Danube Day einen besonderen Glanz.

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